Ablauf & Vorbereitung
Ein Hundefotoshooting darf sich für dich und deinen Hund wie eine angenehme gemeinsame Auszeit anfühlen. Mit etwas Vorbereitung bleibt mehr Raum für neugierige Blicke, vertraute Gesten und die kleinen Eigenheiten, die deinen Hund ausmachen.
Vorab: Wünsche und Bedürfnisse besprechen
Überlege, welche Bilder du dir wünschst: ruhige Porträts, Bewegung oder gemeinsame Aufnahmen von euch beiden. Für die Wahl eines passenden Ortes in Dresden und Umgebung sind auch die Bedürfnisse deines Hundes wichtig.
Sprich bei der Planung an, wie dein Hund auf fremde Menschen, andere Hunde und ungewohnte Geräusche reagiert. Auch Alter, eingeschränkte Beweglichkeit, Futterunverträglichkeiten und ein ausgeprägter Jagdtrieb sollten berücksichtigt werden. Ein ruhiger, übersichtlicher Platz kann für einen unsicheren Hund angenehmer sein als eine belebte Wiese.
So bereitest du deinen Hund vor
Behalte am Shootingtag möglichst eure gewohnte Routine bei. Plane vor dem Termin einen entspannten Spaziergang mit Gelegenheit zum Schnüffeln und Lösen ein. Dein Hund sollte angenehm ausgeglichen ankommen; anstrengendes Training unmittelbar vorher lässt sich besser vermeiden.
Vertraute Signale können beim Fotografieren helfen. Übe sie bei Bedarf spielerisch in kurzen Einheiten. Auch ohne zuverlässiges „Sitz“ oder „Bleib“ lassen sich natürliche Momente festhalten.
Bürste das Fell vorsichtig, sofern dein Hund das kennt und mag. Für gemeinsame Bilder eignen sich bequeme Kleidungsstücke, in denen du dich frei bewegen kannst.
Das gehört in deine Tasche
- Wasser und ein Trinknapf
- Kleine, gut verträgliche Belohnungen
- Ein vertrautes Lieblingsspielzeug
- Eine Leine und ein gut sitzendes Halsband oder Geschirr
- Kotbeutel und ein Handtuch
- Bei Bedarf eine vertraute Decke als Ruheplatz
Vom Ankommen bis zur Pause
Erst orientieren, dann fotografieren
Gib deinem Hund zunächst Gelegenheit, die Umgebung wahrzunehmen. Erste Aufnahmen können in ruhigen Momenten entstehen. Danach lassen sich je nach Aufmerksamkeit und Wohlbefinden unterschiedliche Motive ausprobieren. Bleibe mit deiner Ansprache ruhig und gib deinem Hund klare, vertraute Signale. Auch angeleint sind ausdrucksstarke Porträts möglich.
Das Tempo richtet sich nach deinem Hund
Welpen brauchen kurze Einheiten und häufige Ruhephasen. Bei älteren Hunden sind bequeme Positionen und kurze Wege sinnvoll. Unsichere Hunde profitieren von Abstand und Zeit, lebhafte Hunde von überschaubaren Aufgaben.
Achte dabei auf die gesamte Körpersprache: Rückzug oder eine zunehmend angespannte Haltung sind Anlass, die Situation zu vereinfachen und eine Pause einzulegen. Einzelne Signale sollten immer im Zusammenhang betrachtet werden. Eine hilfreiche Einführung bietet TASSO zur Körpersprache von Hunden.
Wenn dein Hund wiederholt ausweicht oder keine Ruhe findet, darf das Fotografieren für diesen Tag enden. Sein Wohlbefinden bestimmt den Ablauf.